Weinen oder Wimmern?
Ein klarer Fall von Pulsatilla?

Ein 3­jähriger Junge wird auf dem Arm seiner Mutter mit Fieber in die Praxis getragen. Er habe seit dem gestrigen Tag 38,5 °C. Das Kind leide seit Monaten wiederholt unter anhaltendem Fieber mit vereiterten Tonsillen. Wässrige, blaue Augen, fiebriger Blick. Röt­liche Wangen. Jammernd. Hängt an der Mutter, am liebsten auf dem Arm. Zuspruch tut ihm gut. Stim­me leidend. Weinerlich, ab und zu rollt eine Träne die Wange hinunter. Der Junge schläft immer wie­ der kurz ein. Bei Fieber sei sein Befinden so, tagelang. Mein Homöopathenherz schlägt höher. § 211 Orga­non. Will getragen werden, weinerlich, Trost bessert: Ein Fall von Pulsatilla!?

Ein Artikel von Petra Mitschele, veröffentlicht in Homöopathie KONKRET, Ausgabe 2.11, erschienen August 2011 zum Download als PDF...